Unter dem Begriff der Datenökonomie wird eine Wirtschaftsform verstanden, in der sich Institutionen, Wertschöpfungsketten, Wettbewerbsdynamiken sowie das Verhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern auf Märkten durch den zunehmenden Einsatz von digitalen Technologien verändern. Die Beziehungen zwischen den Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmern (und/oder Institutionen) gestalten sich zunehmend datenbasiert. Dies geht mit der Entstehung vielfältiger Plattformen, Datenkooperationen, Datenräumen und neuen Wertschöpfungsnetzen einher. In Anlehnung an die soziale Marktwirtschaft wird auch von einer sozialen Datenökonomie gesprochen, in welcher die faire Teilhabe der Gesellschaft an der Wertschöpfung aus Daten betont wird.

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